Donnerstag, 28. Mai 2015

[TOP TEN THURSDAY] Zehn Bücher aus dem Heyne-Verlag


Der Top Ten Thursday (TTT) ist eine Aktion, die seit Februar 2011 läuft. Diese Woche ist der 210. TTT aber für mich ist es der erste. Worum geht es beim TTT? Um Listen. Bücherlisten. Jede Woche stellen Blogger ihre persönlichen Listen zu einem vorgegebenen Thema zusammen. Das Thema dieser Woche lautet: "Zehn Bücher aus dem Heyne-Verlag".

Da die Bücher meines absoluten Lieblingsautors - Sir Terry Pratchett - eine Zeit lag im Heyne-Verlag erschienen sind, könnte ich aus der Liste eine Liste meiner 10 liebsten Scheibenwelt-Romane machen aber ich habe mich dagegen entschieden. Stattdessen habe ich mich auf ein Buch pro Autor beschränkt. Fangen wir also an.



Platz 10: James Branch Cabell - Jürgen

Erstmals 1919 erschienen ist dieses humorvolle Fantasybuch. Es ist eines der bedeutendsten prä-tolkienschen Fantasybücher. Da es Fantasy, Humor und Gesellschaftskritik kombiniert ist es ein Meilenstein der Funny Fantasy und sicherlich ein Buch, das den späteren Großmeister dieses Genres - Terry Pratchett - beeinflußt hat.












Platz 9: Ulrich Kiesow - Der Scharlatan

Ulrich Kiesow ist der geistige Vater des deutschen Fantasy Rollenspiels Das Schwarze Auge (DSA). "Der Scharlatan" ist sein erster DSA-Roman und wirklich ein Highlight dieser qualitativ sehr schwankenden Romanreihe, die von 1995 bis 2004 im Heyne-Verlag erschienen ist.













Platz 8: Robert N. Charrette - Lass ab von Drachen

Nicht nur die Bücher zum Rollenspiel DSA sind früher bei Heyne erschienen. Auch die Romane zum Rollenspiel Shadowrun sind von 1991 bis 2005 bei Heyne erschienen. Das Highlight dieser Reihe ist eindeutig Charrettes "Geheimnisse der Macht"-Trilogie. "Lass ab von Drachen" ist der Auftaktband.













Platz 7: John Moore - Hauen & Stechen

John Moore hat mehrere lustige Fantasybücher geschrieben. Das lustigste war aus meiner Sicht "Hauen & Stechen". Auf Grund des Josh Kirby-Covers ist die alte Heyne-Ausgabe natürlich viel schöner als die aktuelle.














Platz 6: Pierre Grimbert - Die Hüter von Gonelore

Kommen wir zum ersten Buch auf dieser Liste, das in diesem Jahrtausend geschrieben wurde. "Die Hüter von Gonelore" ist der Auftaktband zur neuen Reihe des französischen Fantasyautors Pierre Grimbert. In der "Saga von Licht und Schatten" geht es um den geheimnisvollen Orden der Weltenwanderer, die die Welt vor "Dämonen" von hinter dem Schleier beschützen. Zuvor veröffentlichte Heyne schon seine drei zusammenhängenden Reihen "Die Magier", "Die Krieger" und "Die Götter".










Platz 5: Peter V. Brett - Das Lied der Dunkelheit

"Das Lied der Dunkelheit" ist der Auftaktband zu Peter V. Bretts Fantasyreihe um den tätowierten Mann. In dem Epos geht es um eine Welt, die Nacht für Nacht von Dämonen heim gesucht wird und um die mutigen Menschen, die sich ihnen entgegen stellen.














Platz 4: Frank Goosen - Weil Samstag ist

Das erste nicht Fantasybuch auf der Liste hat die Top 3 knapp verpasst. In "Weil Samstag ist" erzählt Frank Goosen, einer der lustigsten Ruhrgebietsautoren, Geschichten zum Thema Fußball. Es geht um die WM 2006, die EM 2008, den VfL Bochum, Goosens fußballspielenden Nachwuchs und einiges mehr.













Platz 3: Douglas Adams/Mark Carwardine - Die Letzten ihrer Art

Douglas Adams ist durch "Per Anhalter durch die Galaxis" zu einem der bekanntesten britischen Autoren geworden. "Die Letzten ihrer Art" ist ein wesentlich ernsteres Buch, das aber auch von seiner humorvollen Art profitiert. Zusammen mit dem Zoologen Mark Carwardine ist er um die ganze Welt gereist und hat nach den letzten Exemplaren bedrohter Tierarten gesucht.












Platz 2: Scott Lynch - Die Lügen des Locke Lamora

"Die Lügen des Locke Lamora" ist eines besten Fantasybücher, die ich gelesen habe. Mit viel Humor und Liebe zum Detail erzählt Newcomer Scott Lynch vom Gentleman-Ganoven Locke Lamora und seiner Bande.














Platz 1: Terry Pratchett - Der Zauberhut

Natürlich steht ein Pratchett auf Platz 1. Pratchett war einfach genial. Ausgestattet mit einer hervorragenden Beobachtungsgabe und einem wunderbaren Humor hat er eine Vielzahl genialer Romane geschrieben, von denen die ersten 9 auf deutsch zunächst im Heyne-Verlag erschienen sind. Stellvertreten für alle steht hier "Der Zauberhut", weil es das erste war, das ich damals Anfang der 1990er gelesen habe.

Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Ups, hab grade entdeckt, dass ich dir noch gar nicht folge ... manchmal vergess ich das, auch wenn ich öfters vorbeischaue ^^ Habs gleich nachgeholt :D

    Jaaa, wir haben Peter V. Brett gemeinsam, eine ganz tolle Reihe!!! Und ebenso die Gentleman Bastard Reihe von Scott Lynch, ich warte ja sehnlichst auf den nächsten Teil!
    Von Pratchett habe ich heute mal nichts in der Liste, obwohl er ja einer meiner absoluten Favoriten ist - ich liebe die Scheibenweltromane! Aber der ist so oft in meinen Listen, da ist das heute mal vertretbar :D

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Wobei ich den dritten Band von Scott Lynch nicht ganz so stark fand aber ich bin trotzdem gespannt, wie es weiter geht.

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  2. Wow, da ist aber eine ein Fantasy Fan :)

    lg
    Marie

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    1. Immerhin 3 Bücher auf der Liste sind keine Fantasy... :)

      Gruß,
      André

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  3. Hallo André,

    von deiner Liste kenne ich nicht ein Buch. Zwar sagt mir Terry Pratchett etwas, aber ich habe noch nie was von ihm gelesen. Auch mal interessant!

    LG Nicole

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    1. Pratchett war genial. Sein Humor ist allerdings sehr speziell. Entweder man liebt seine Bücher oder man kann gar nichts damit anfangen.

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