Samstag, 8. August 2015

[REZENSION] Shada



Titel: Shada
Autor: Gareth Roberts (nach einem TV Skript von Douglas Adams)
Verlag: BBC Books
Format: Paperback
weitere Ausgaben: Hardcover, eBook, Hörbuch
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: SciFi
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-849-90328-8

Leseprobe: hier






Titel: Shada (dt.)
Autor: Gareth Roberts (nach einem TV Skript von Douglas Adams)
Verlag: Cross-Cult
Formate: Paperback, ebook,  Hörbuchh
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenzahl: 420
ISBN: 978-3-86425-444-4
Preis: 12,80 € (Paperback)

Leseprobe: hier




Shada ist ein Roman zur britschen Sci-Fi Serie Doctor Who. Gelesen habe ich die englische Originalausgabe. Es gibt aber auch eine deutsche Ausgabe.

Die Autoren

Douglas Adams (1952-2001) war ein britischer Autor. Berühmt geworden ist er durch seine fünfbändige Trilogie per Anhalter durch die Galaxis. Unter anderem hat er in den 1970ern auch drei Episoden für die Doctor Who TV Serie geschrieben.

Gareth Roberts (geboren 1968) ist ein britischer Autor, der primär für das Fernsehen schreibt. In den letzten Jahren hatte ein Großteil seines Schaffens mit Doctor Who zu tun.

Die Geschichte hinter dem Buch

Ursprünglich wurde Shada von Douglas Adams als TV Skript für die 17. Staffel der originalen Doctor Who TV Serie geschrieben und sollte 1980 als Staffelfinale gesendet werden. Dann gab es jedoch einen Streik bei der BBC, der die Dreharbeiten unterbrach. Deshalb wurde die Story nie zu Ende produziert und nicht ausgestrahlt.

1992 wurde das vorhandene Material dann mit überleitenden Erzählungen von Tom Baker, der in der Geschichte den Doctor gespielt hatte, auf VHS veröffentlicht.

2003 wurde dann eine Audiofassung veröffentlicht, für die Garry Russel - heute ebenfalls als Doctor Who Autor bekannt - das Skript überarbeitet hatte. In dieser Version spricht Paul Mc Gann, der die achte Regeneration des Doctors in der TV Serie gespielt hatte, den Doctor.

Für die hier vorliegende Romanfassung hat dann schließlich Gareth Robert die letzte Skriptfassung von Douglas Adams überarbeitet.

Schließlich erschien 2013 noch eine DVD mit der VHS-Fassung von 1992 und der Audiofassung von 2003.

Worum geht es?

Die Doctor Who TV Serie setze ich an dieser Stelle einfach mal als bekannt voraus. Denn, seien wir ehrlich, Romane zu TV Serien richten sich an die Fans der Serie. Falls sich doch jemand über die Serie informieren möchte empfehle ich diesen Wiki-Artikel  (auf Englisch) oder - falls es auf deutsch sein soll - diesen Artikel.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Buch, das "Verehrungswürdige und Uralte Gesetz von Gallifrey" (engl. The Worshipful and Ancient Law of Gallifrey). Was es mit dem Buch auf sich hat, ist am Anfang nicht klar, aber da es zu den Artefakten aus der Zeit Rassilions gehört, ist klar, dass es gefährlich ist. Skargra, über den man zunächst noch weniger weiß als über das Buch, ist auf der Suche nach dem Buch, um sich mit dessen Hilfe selbst zu einem Gott aufzuschwingen. Werden der Doctor und seine Gefährtin Romana ihn rechtzeitig aufhalten können? Und was hat es mit dem wirklich alten Cambridge Professor Chronotis auf sich?

Was hat mir gut, was weniger gut gefallen?

Gareth Roberts hat Adams Skript nicht nur um einige spannende Details ergänzt, sondern erzählt die Geschichte auch in einem Stil, der wirklich nah an dem Adams ist.  Schon der erste Abschnitt macht klar, was einen erwartet:

"At the age of five, Skagra decided empathically that God did not exist. This revelation tends to make most people in the universe who have it react in one of two ways - with relief or despair. Only Skagra responded to it by thinking, Wait a second. That means there's a situation vaccant."

Oder auf Deutsch:

"Im Alter von fünf Jahren entschied Skagra kategorisch, dass Gott nicht existiert. Die meisten Wesen im Universum reagieren auf diese Erkenntnis entweder erleichtert oder verzweifelt. Skagra dachte jedoch: Moment mal, das heißt, da ist eine Stelle frei."

Die erste Hälfte des Romans, die auf der Erde spielt, ist hauptsächlich investigativ: Der Doctor und Romana versuchen herauszufinden, was eigentlich los ist. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Danach geht es dann ins All und die Geschichte wird actionreicher, aber auch in diesem Teil gibt es noch interessante inhaltliche Entwicklungen. Trotzdem fand ich die zweite Hälfte etwas schwächer als die erste.

Fazit

Adams Stil gut nachahmend erzählt Gareth Roberts eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die vor allem die vielen neueren Doctor Who Fans noch nicht kennen dürften.

Wertung: 4,5/5 Sternen

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