Mittwoch, 30. September 2015

[EINLADUNG] Leserunde Miss Minotaurus von A. Lee Martinez


Zum ersten Mal veranstalte ich hier eine Leserunde und ihr seid alle eingeladen daran teilzunehmen.

Im Oktober möchten Key von den Lesekatzen und ich Miss Minotaurus von A. Lee Martinez gemeinsam lesen. Dieses mal wird die Leserunde hier stattfinden. Start ist am 19.10. Zu zweit ein Buch zu lesen ist schön, aber je mehr Teilnehmer, desto besser. Von daher würden wir und freuen, wenn noch der eine oder andere teilnehmen würde.

Damit ihr euch unter dem Buch ein bischen mehr vorstellen könnt, habe ich euch den Klappentext herausgesucht.

"Selbst im modernen magischen Amerika ist man nicht gegen die guten alten Götter und ihre Spielchen gefeit. Dies müssen auch die Jugendlichen Helen und Troy erfahren, die von einem machthungrigen Burger-Gott zuerst verflucht und dann auch noch auf eine Odyssee geschickt werden - epische Zyklopenkämpfe, verzauberte Orte und mysteriöse Rätsel inklusive ... Verfolgt von einer Bande spießiger Ork-Biker cruisen Helen und Troy geradewegs ins Verderben. Denn was sie nicht umbringt, macht den dunklen Gott, der sie beauftragte, stärker. Und der hat nichts anderes als den Untergang Amerikas im Sinne ..." (Quelle: Piper)

Ich würde mich freuen, im Kommentarfeld lesen zu dürfen, dass ihr mitmachen wollt!

Edit:
Hier die Einteilung der Leseabschnitte:
1) Kapitel 1-8
2) Kapitel 9-17
3) Kapitel 18-25
4) Kapitel 26-Ende

Kommentare:

  1. Oh, hätte ich Miss Minotaurus nicht schon gelesen, würde ich mich auch für die Leserunde melden ;) Aber auf jeden Fall viel Spaß im Voraus auf dieser verrückten Roadtrip mit Martinez!

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  2. Da wir nur zu zweit sind, würde ich vorschlagen, wir diskutieren einfach hier in den Kommentaren, oder?

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  3. hm... mein Lieber.
    Ich werde jetzt einfach mal meinen Leseeindruck von Abschnitt 1 als geballte Ladung, hier rein klatschen.
    Du kannst ja dann vlt einfach auf alles eingehen, was du aufgreifen möchtest.
    Für die nächsten Kapitel überlege ich gerade, ob es sich nicht vielleicht anbietet, eher nach Kapiteln zu posten. Geht jetzt hier nicht, weil ich das jetzt an einem Stück gelesen hab'.
    Und ich warte dann mal mit dem nächsten Abschnitt.

    Was hat der Autor nur immer mit dem ‚Beatnik‘ ? *lach*
    Die Götter sind so wie es sich gehört. Reden viel, sagen aber nichts. Stellen Regeln auf, nur um sie gleich wieder zu brechen und benutzen willkürlich Sterbliche.
    In dem Fall die ‚Kuh‘ und das Karate Kid. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sie die ‚Bravo‘ in der Übersetzung da rein geschummelt haben und dass das Buch auf Englisch einfach noch lustiger wäre, als es ohnehin schon ist.

    Ich würde dieses Buch schon jetzt, ebenso wie Olga A. Krouks: „Ewiglich... Dornröschen? - Kiss my Ass“ in die Sparte: Punk Fantasy verbuchen, auch wenn ich mir beinah sicher bin, dass es dieses Genre so nicht gibt. Was mich gleich zu der Frage bringt, wieso wollte ich dies Jahr noch gleich im NaNoWriMo SF schreiben? Ich sollte lieber weiter an meinem „Saustall“ arbeiten. Ich liebe diese flapsige leichte Art, in der dieses ironische Geschreibsel daher kommt. Für eingefleischte FantasyFans is’ da immer so viel Wahrheit drin. Dieses: „Es werden immer die ausgesucht, die es nicht drauf haben, statt unseren ausgebildeten Helden!“ That’s so true!

    Ich mag das Buch schon nach den ersten Kapiteln, trotz gravierend fehlendem Tiefgang vor allem wegen der Flapsigkeit. Den normalen und ernsten Büchern, die mit mehr oder weniger Mühe versuchen Standards und REGELN einzuhalten, den Spiegel vorhalten und sagen: Ach komm’! Nein wirklich! Ab und an muss das sein. Einfach mal lachen dürfen und etwas so weg lesen!
    Vor allem auch deshalb so schön easy going alles, weil es meiner Meinung nach viel wörtliche Rede gibt in der die Sprüche nur so hin und her klatschen. Need definitely more god conversations. Davon abgesehen sind die Chars alle irgendwie Ego technisch auf Anabolika, sei es die Schwester Imogen, die Mutter Roxanne oder die beiden Protas - ja selbst Buchhalterork Nigel nach der Midlifecrisis ist sich durchaus bewusst WAS er ist (übrigens hat es erfolgreich meine Lachmuskeln gereizt zu lesen, dass die Ehe nur geschieden werden kann, wenn er und seine Frau auf Leben und Tod duellieren und er sich sicher ist, sie würde gewinnen! *lacht immer noch.)

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    1. Habe deine Posts gesehen aber noch nicht gelesen. Fange heute mit dem Buch an und habe dann morgen wohl den ersten Abschnittn durch.

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    2. Ich warte^^
      Hab ja nebenher Falcio, Kest und *anhimmel anschmacht* Brasti *smile*

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    3. Beatnik: Keine Ahnung. Vielleicht nicht mehr der zeitgemäßeste Vergleich.

      Spiegel vorhalten: Ja, das macht er sehr gut, aber neu st das natürlich auch nicht und ganz ehrlich gesgt, genau so gut wie John Moore macht Martinez es nicht.

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  4. Gut, was noch? Rassismus und Oberflächlichkeit scheinen sehr wichtig zu sein, geht es nun um die Hörner der Minotauritis oder den Belgier. Süß fand ich auch, dass die Schwester gleich mal abgeklopft hat, wie es um das Interesse seitens Troy an Helen steht. Ich mag Hel ja. Hel ist wie meine Key. (Jaja - eine dunkle WoW Vergangenheit *hust und Tauren sind noch lange keine Minotauren!*) Na und? Ich kann jetzt genauso gut sagen: Hey da hat der Autor aber bisschen viel Shadowrun gezockt, so simpel wie ihm hier die Weltgestaltung über die Finger kommt. Monster, ja vielleicht, aber mit Sternchen und nicht mehr stupide Märchen Antagonisten.
    Das Buch bringt mich zum Schmunzeln und wer weiß, vielleicht bekommt’s ja noch Tiefgang an ungeahnten Stellen.

    Und da das Werk im Original: 'Helen und Troy’s Epic Road Quest' heißt, kann ich mir nicht helfen und hab’ die ganze Zeit Tenacious D. im Kopf: „Tribute“.
    Allerdings denke ich nicht, dass das auf dem Cover ein: ‚himmelblauer Ford Chimera 50er Jahre‘ ist.
    „Jedes Leben ist eine Geschichte“S.85
    Und natürlich: „Ausfahrt 42“ !
    Allerdings dachte ich bei: „Augury“ an das italienische Wort: Auguri! So wie bei: „Ach du hast heute Geburtstag? Auguri!" *lach, ich war zwar im Englisch-Leistungskurs Anno Dazumal, aber Augury hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm.

    Ich könnt ja jetzt so weiter lesen und wäre wahrscheinlich noch heute Abend mit dem Buch durch, denn leider passiert alles sehr schnell. Es wirkt gehetzt und die ganze Story trägt sich rein über die Tatsache, dass alles szenisch abgehakt wird, wie am Ende von Kapitel 7.
    Leichte Kost.

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    1. Natürlich ist das Auto auf dem Cover himmelblau. So blau wie wie der Himmel während des Sonnenuntergangs.

      Jetzt muss ich an Saltatio Mortis denken: "...so wie der Himmel, wenn es Nacht wird, deine Augenfarbe trägt." Keine Ahnung welche Farbe da gemeint ist.

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  5. Der Anfang hat mir durchaus gut gefallen. Locker und leicht, wie man es von Martinez erwartet. (Mit Tiefgang rechne ich nicht.) Allerdings muss ich auch sagen, dass ich über ein ganz leichtes Schmunzeln noch nicht hinaus gekommen bin. Trotzdem finde ich es bisher gelungen.

    Was mich ein bisschen stört ist, dass manches etwas zu knapp beschrieben wird. Die Welt insgesamt kann ich mir noch nicht vorstellen. Ist es Shadowrunn im Jahr 2015 also ohne futuristische Technik? Oder gibt es ußer Hel und dem ork nicht viele offensichtliche Metas? Wahrscheinlich ersteres, aber das hätte man noch etwas deutlicher machen können.

    Ein bisschen muss ich auch an Percy Jackson denken...

    PS: Morgen lese ich für eine Lovelybooks-LR und übermorgen habe ich dann wohl Abschhnitt 2 gelesen.

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    1. Ok. Ich werde versuchen mitzuhalten.
      Jop die 'Deutlichkeit' fehlt. Ich sag' ja szenisches Abklatschen. Wie in dem Kapitel in dem sie dann bei 'Wächter' sind.

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    2. Nein, nein, das hast du faslch verstanden. Ich versuche mit dir mitzuhalten. Wenn ich einen Tag mehr Zeit habe, ist mir das sehr recht.

      Man könnte die einzelnen Szenen natürlich auch positiv auffassen und es mit einem Film vergleichen...

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    3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    4. Ok. Dann poste ich meine Gedanken einfach Morgen und warte dann auf dich *smile*

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  6. Ich mach' dann mal weiter mit den Dingen die mir jetzt aufgefallen sind.

    Die FantasyWesen dieses Amerikas heißen dann wohl: Enchanted Americans
    ShadowRun geht ja davon aus, dass diese hm… phantastischen Wesen ‚wiederkommen‘. Hier aber denke ich, sie waren nie weg. Alles was uns aus der Antike als Legende und Mythos bekannt ist, gibt es schlichtweg noch und war niemals Mythos sondern existierende Wesen, weshalb es auch niemand wirklich merkwürdig findet, dass Orks im Büro oder als Klempner abreiten.
    Quest Einnahmen sind so retro. Der Kampf gegen Clifford mutet wie die Prüfung bei Asterix und Obelix an. Danach Etappenziel erreicht: Schild gefunden. Mal schauen, was der Burger-Gott am Ende mit den Artefakten will. Am Ende heißt es wahrscheinlich: ’Toll, alles gemacht und getan und dabei brauchst du das Zeug gar nicht’

    Im Anschluß machen sie sich auf zu den Schicksalsgöttinnen die nicht kursiv geschrieben werden (der Hund heißt jetzt Achilles (was mir suggeriert, dass dem Hund noch was passieren wird, weshalb sie am Ende Murks bauen werden.) und nehmen Garn mit. Weiß nicht ob ich das sympathisch finden soll, dass Troy strickt, ich bin verwirrt. Den Teekessel halte ich für Unfug, aber merke mir lieber alle anderen Gegenstände, bin gespannt ob die benutzt werden: Postkarten mit spielenden Kätzchen und Welpen, Lucille Hall Wackelkopf, scharfe Soße, Schneekugel, Autoaufkleber. Zudem muss Helen ihren Armreif zurück lassen, der ihre Kräfte bisher gezügelt hatte. Irgendwie bin ich schon gespannt ob aus den beiden was wird. So ein bisschen Romantik nebenher, lässt mich in diesem Fall dann schon grinsen.
    Also das Kapitel mochte ich sehr.

    Der "Wilde Jagd - Motorrad Club" auf dem Weg unbestimmt nach Süden. Keine Ahnung wie viele das sind.
    Harold, Franklin, Peggy und Nigel, später noch ergänzt um Alan, Carl und Becky im Restaurant. Erstaunlich wie verkommen die Orks dargestellt werden. Beamten eben, Vegetarier die auf ihr Cholesterin achten und wahrscheinlich auch noch super softes Shampoo benutzen... *hüstel* Scgon traurig, wenn der einzige Mensch sich orkiger benimmt als die Orks, die dann auch noch nen Scheck ausstellen um ihre Trümmer zu bezahlen. Das ist nicht lustig, das ist einfach nur so: Argh.

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  7. Und der Rest^^

    Quest-Saison, man sollte meinen in Amerika steppt echt der Bär. Um es mit den Worten von Gerald aus ’The Witcher 3’ zu sagen: „Scheiße! Wie schön ist das denn?“ *lach*
    Die ganzen Regeln des ‚Questens‘ sind jedoch ganz schön vage, trotzdem kommen sie einem irgendwie bekannt und logisch vor, oder geht das nur mir so, die zu viel Herkules und Xena geguckt hat? Ist doch offensichtlich logisch, dass man sein eigenes Schwert nicht mit rein nehmen darf, weil es eine ‚Waffe‘ ist. Aber im Gegenzug ein ‚auf magische Weise höchst ungefährliches‘ Schwert bekommt, weil eben Drachen von Natur aus was mit magischen Schwertern anfangen können!
    Was an Kapitel 17 ungeschickt war, war der nahtlose Überschnitt zu den Orks auf Seite 201. Wäre es so schwer gewesen hier einen Absatz zu machen?

    Ist dir übrigens aufgefallen, dass das Bild auf der Rückseite des TB’s dasselbe ist wie vorn nur gespiegelt bis auf das Nummernschild? Das wird wahrscheinlich nicht wichtig sein, aber irgendwie ist es schon ulkig. Und nur mal so ‚metaphysisch‘: ist der Leser des Buches automatisch: „Vergangenheit“ die wie sie sagte: „Dich im Rückspiegel verfolgt“?
    Ich kenne A.Lee Martinez’ Werke übrigens gar nicht. Schreibt er immer so? Das ist alles schon arg ironisch gemeint. Dagegen habe ich nichts. Tatsächlich mag ich es sogar. Schön flapsig und locker, Roadtrip eben, sticht nicht sonderlich heraus im Handwerk des Schriftstellers, aber man muss kein Goethe sein um eine gute Geschichte zu erzählen. Konntest du inzwischen mehr als Schmunzeln? - Bei mir hat es jetzt eher abgenommen.

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  8. Nein, leider habe ich ncht mehr geschmunzelt. Im Gegensatz zu dir habe ich ein halbes Billy-Regal voll von funny fantasy und kann in diesem Buch leider so gar nichts neues entdecken.

    Ja, Martinez schreibt immer so. Einzige Ausnahme ist DER AUTOMATISCHE DETEKTIVE, bei dem er eine gewisse Noire-Note einbringt.

    Mit der Welt hast du wahrscheinlich recht, allerdings finde ich es immer noch nicht eindeutig. Sogar die beiden Protagonisten wundern sich ja sogar über all das magische Zeugs, wenn sie fragen, ob sie noch in Nevada sind.

    Am besten haben mir in diesem Abschnitt noch die Schicksalsgöttinen gefallen, aber auch hier gab es nichts wirklich neues.

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    1. Da hast du wahr. Ich besitze weder ein Billy Regal noch generell ein Regal voller Funny Fantasy. Ein paar wenige Exemplare, weshalb ich da noch ganz Ohr ... äh Auge bin.

      Ich nehme das meiste der unlogischen Dinge hier momentan erst einmal hin, da ich hoffe noch etwas Auflösung hier und da zu finden. Bisher unterhält es mich aber leicht und locker, daher kann ich es super nebenbei lesen und auch wenn ich 15mal ein Kapitel unterbrechen muss und 5mal denselben Absatz beginne, wirft es mich nicht groß raus. Das geht mit ernsthaften Lektüren definitiv nicht.
      Kann man da also durchaus auch positiv sehen.

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  9. Erster. :-) Abschnitt 3 ist gelesen und ich habe mal etwas positives zu vermelden: Mir hat etwas gefallen. Den orkischen Avatar des Todes fand ich wiirklich nicht schlecht. Vor allem die Orks, die sich weigern mitzubekommen, dass sie schon tot sind, hatten was. Wobei ich meine, das Gleiche schon einmal irgendwo mit Zwergen gelesen zu haben. Aber gut, das Rad ist erfunden und immer wieder neu geht halt nicht.

    Gestört hat die doppelte Wendung im 25. Kapitel. Er merkt, dass er etwas für sich empfindet und in genau dem Moment verschwindet sie, Das ist mir echt zu abgedroschen.

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    1. *kichert*
      "Er merkt, dass er etwas für sich empfindet ..." was? für sich? Hab ich was verpasst?
      Spaß beiseite, obwohl dies bei der Lektüre schwer fällt.
      Interessant, dass es für dich abgedroschen rüber kam. Sie is halt ne Kuh mit ner menge Komplexen, ich als Ork/ Taurin kenne das - sowohl aus dem Larp als auch aus dem Rollenspiel generell. Ich mag die beiden wirklich. Hel will kein Sidekick sein und findet ihren Gefährten furchtbar perfekt und deshalb unmenschlich. Die Zwei sind nicht normal und ich find es schön 'das Biest'- 'die Schöne' Thematik mal umzudrehen. Weil sie dann eben doch nicht so abgedroschen ist (für mich wohlgemerkt).

      Szenisch geht es über das Naturschutzreservat mit den Drachen zur Baba Yaga. Meine ich zumindest, dass diese Art Hexen in einem Haus auf Beinen wohnen und dieses nicht verlassen können. Ich habe leider verpasst mir lustige Sätze heraus zu schreiben, hatte aber ein paar dabei, die ich mochte. Ich fand den Drachen und die Teekessel-Philosophie lustiger als die nette alte Dame mit dem Ofen im Keller.

      Das Mantelmonster war auch hübsch. Die Regeln bleiben aber weiterhin im dunstigen Hin und Her. Mir erschließt sich noch so gar nicht der deutsche Titel: ‚Miss Minotaurus‘. Da es hier so einiges gibt, Zyklopen, Drachen, Hexen, Orks aber keine Misswahl. Gut, Hel hat da so einige Komplexe, doch so richtig passend erscheint mir der Titel eben dann doch (noch) nicht.

      Meine Lieblingsszene in dem Abschnitt war jetzt tatsächlich auch die Feier der Orks und der Avatar. Für mich klang das auch vertraut, wenn auch aus einem ganz anderen Bereich, wenn ich mich richtig erinnere. Ich meine so was in der Art war bei Aikens 'Dragons' (diese ErotikDinger).

      So. Dann mal auf zum Ende dieser Ungeheuer-Quest :P

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    2. Der Schöne und das Biest war nicht das, was ich abgedroschen fand, sondern, dass genau in dem Moment, in dem er seine Gefühle (für sie, nicht für sich) entdeckt, das Problem auftritt, dass sie verschwunden ist.

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  10. Ich muss ma zusehen, dat ich zu Potte komme.
    Mittwoch kommen die Kartons und bis dahin will ich Greatcoats noch so weit es geht durch haben. Und danach is für mich erst mal nen Monat lesepause angesagt. Nicht nu weil grad NaNo ist, sondern auch zwecks weiter einpacken, putzen und dann wieder auspacken.

    Kapitel 26-Ende

    Ich fand es jetzt doch ganz spannend zu erfahren ob da jetzt noch was geht bei den Zwein. Und war echt überrascht vom Korb, den Hel Troy verpasst hat. Wobei das ja dann auch nur zeitweise war. Kurz drauf entscheidet sie sich ja wieder um.
    Das ist wohl das was du meintest mit dem abgedroschen.

    So ganz komme ich ja nicht darüber hinweg, dass es wirklich ein Hackfleischburger-Gott ist, wie er aber in Troys Traum auftaucht, hatte schon was. War aber auch seeehr kurz die Szene und darüber hinaus dann auch noch so elendig rechtschaffen von Troy. *lach Er ist wirklich ein Vorzeigeheld. Und dann muss natürlich auch noch das Drama rein, wenn der Imbisswagen Kerl auftaucht und einen von: ‚Einer von euch wird sterben, ich mach dir Regeln nicht, aber isso.’ erzählt.
    Nein, da gefällt es mir schon besser, dass Hel ‚Wächter‘ Eine reinhaut. Einfach so: Tür auf: Bumm.

    Und dann endlich die Schlacht. Wobei ich hierbei S. 373 super fand: „Er war’s.“
    Das ständige ‚gut‘-Getue der Orks ist auf Dauer auch lästig. zB als sie den Eintritt bezahlen. Besser und lustiger finde ich da die Randnotizen. Wie zu Beginn des Kampfes, wenn er seinen Abfall in die Tonne wirft, das war subtiler und dadurch wesentlich wirkungsvoller auf mich.

    Noch einmal ein Hin und her und dann können wir uns endlich dem Endboss widmen. Der, hach was soll ich sagen, mich total enttäuscht hat. Der Orkgott gefiel mir besser.

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  11. So und dann gibt's noch ein paar generelle Gedanken.

    Und abschließend versalzt das zuckersüße Happy End definitiv alles.
    Ehrlich? Ich hatte mir von den Story mehr versprochen. Und vor allem… als der Mensch-Ork Troy erstochen hat, da dachte ich: YES! Das gibt ein Ende, was sich gewaschen haben wird. Und dann verfällt das ganze Buch zurück in die typischen total unsatirischen Gestade. Mähmähmäh. Doof. Plus: Ein ’süßer’ kleiner Kuss… mit einer Kuh, verdammt! Wo is da… ‚das Fingerschnippen‘ zum Ende?

    Festhalten kann ich abschließend: Ich mag Hel. Ich mag die Orks und die Götter. Dieses Reglement ist doch ganz lustig, weil eben die ganze Zeit unbestimmt. Der Abgang vergeigt, den Questabschnitt bei der Menschenfresserin war eher langweilig. Der tiefere Sinn bestand einzig und allein im lustig machen über das ‚Questen‘. Wie ich vermutet habe: Die Artefakte an sich waren letztlich unwichtig, da es um das Sammeln an sich ging. Ich hab’ am Anfang wesentlich mehr gelacht und war begeistert. Gen Ende blitzte tatsächlich in meinem Kopf ein ganz anderes Buch auf… eins in dem ‚Gott‘ gegen ‚Luzifer‘ kämpft und so… du erinnerst dich vielleicht *hüstel*.

    Joa was kann ich noch sagen?
    Meine nächste Amtshandlung: Weitere Bücher von diesem Autor anschaun. Und ah ja, auf meiner Liste steht: Frag’ Dibbler nach weiteren Funtasy Buch Empfehlungen *grins*. Es war nämlich blöd für mich in den letzten Zügen dieses Buches davon zu lesen, dass ‚der Saustall‘ aufgeräumt wurde.

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  12. Ja, das Ende ruiniert das Buuch endgültig. Ehrlich gesagt hat mir das andere Buch, das in deinem Kopf aufblitze besser gefallen.

    Einzig der Anfang des Endkampfes hat mir gut gefallen, als plötzlich auch noch Parkangestellte in Ritterkostümen auftauchten.

    Aber kommen wir zu positiven Dingen, sprich zu guter funny fantasy. Von Martines fand ich DER AUTOMATISCHE DETEKTIV am besten, aber viele andere Leser empfinden das Buch als negativen Ausrutscher. Ansonsten schrieb natürlich Pratchett die beste funny fantasy. Desweiteren kann ich dir die ersten ca. 10 Dämonen-Bände von Robert Asprin sehr ans Herz legen. Das Buch, das diesem hier am nächsten kommt, aber alles besser macht ist das HANDBUCH FÜ HELDEN von John Moore.

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  13. Der Endkampf an sich aber war einfach unspektakulär und die Parkangestellten mit einem Handwedeln abgekaspert. Nach hinten raus haben die Szenen deutlich eingebüßt. Schnell schnell fertig werden.
    Ich stell mir manchmal vor: So sieht das aus, wenn einige der mir bekannten AutorenInnen sagen: 'Hab' grad KEINE Zeit, Abgabetermin war gestern und ich muss noch 200Seiten schreiben!'
    Gut, dass ganze Buch hatte ein doch recht zügiges Tempo drauf, aber gerade der letzte Abschnitt wirkt arg lieblos.


    Hm, ok dann werd' ich mir das mal überlegen, ob ich von Martinez statt dem 'Diner des Gauens' lieber den Detektiv nehme.
    Asprin... na schau, von dem hab' ich noch 'Dämonenhatz' ungelesen hier liegen. Schätze das kann ich Gefahrlos auf meine Liste für Anfang nächsten Jahres setzen.
    Und das Handbuch werd ich dann mal glatt auf meine Merkliste packen.
    Über Pratchett müssen wir nicht verhandeln, mein Kerl und ich sind uns noch nicht ganz einig, welche Bücher noch fehlen. Ich kam ja Mitte des Jahres in den Genuß der 'Teppichvölker', eines derjenigen Bücher die noch in der Sammlung fehlte. Und 'Toller Dampf voraus' wartet auch immer noch.
    Die ganze Reihe bekommt im neuen Wohnzimmer definitiv einen angemesseneren Platz. *lach

    Sag ammal... schon mal was von 'Anonymus' gelesen?
    Hab' gesehen, du hast 'Das Buch ohne Staben' gehört und nicht so toll gefunden.
    Hatte (uff vor nem Jahr) 'Das Buch des Todes' und fand es gar nicht so unübel. Zumindest wollte ich dem Anfang: 'Das Buch ohne Namen' eine Chance geben.
    Ich geb' ja zu der Hinweis: Tarantino nur in geschriebener Form - hat mich ja schon dran gekriegt. :P
    Jedenfalls startet da im Jänner ne LR zu auf LB. Falls du Interesse hast, sag' ich dann im Dez noch mal Bescheid.

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  14. TOLLER DAMPF VORAUS ist der einzige Pratchett, den ich abgebrochen habe. Bei dem Buch hat man am stärlsten gemerkt, dass er krank war und nicht mehr konte wie früher.

    Ja, sag ruhig bescheid. Gelesen habe ich es noch nicht. Vielleicht gebe ich ihm dann eine Chance.

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