Donnerstag, 3. September 2015

[KURZREZENSION] Der rote Ozean von Marcel René Klapschus



Titel: Der rote ozean
Autor: Marcel René Klapschus
Verlag: Periplaneta
Format: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Dystopie
Seitenzahl: 222
Preis: € 9,99 [D] (aktuelle Sonderausgabe)
ISBN: 978-3-940767-62-2





Im Jahr 2027 färben sich die Meere rot und verschlingen nach und nach die Landmassen der Erde. Darauf hin entbrennt ein weltumspannender Krieg zwischen Christen und Moslems, die sich gegenseitig die Schuld an diesem "Wunder" geben.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der christliche Halbaraber Brian, der den Krieg, weitere "Wunder" und natürlich auch allerhand Zwischenmenschliches auf Seiten der Christen miterlebt.

Die Handlung schreitet schnell voran und es gibt einige Überraschungen, die es wohl rechtfertigen diesen dystopischen Roman nicht nur der Phantastik zuzuordnen, sondern ihm auch stilistische Anleihen aus der japanischen Literatur zu attestieren.

Trotz der schnellen und unterhaltsamen Story, würde ich das Buch nicht als Unterhaltungsliteratur einstufen. Es wirft viele Fragen auf und regt dazu an über die aktuelle politische und religiöse Lage in der Welt nachzudenken. Heute ist es fast noch aktueller als im Erscheinungsjahr. Ein Buch an dem nicht nur Leser phantastischer Literatur, sondern auch das Feuilleton gefallen finden müssten.

Wertung: 4,5/5 Sternen

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