Sonntag, 22. November 2015

[KURZREZENSION] Gegen die Welt, gegen das Leben



Titel: Gegen die Welt, gegen das Leben
Originaltitel: H. P. Lovecraft. Contre le mondo, contre la vie
Autor: Michel Houellebecq
Übersetzerin: Ronald Vouillé
Verlag: Rowolth
Format: Taschenbuch (z.Z. vergriffen)
Erscheinungsjahr: 2007 (Originalausgabe 1991)
Genre: Essay/Biohraphie
Seitenzahl: 128
Preis: 7,90 €
ISBN: 978-3-499-24541-1



Heute ist Michel Houellebecq zwar nicht unumstritten, aber gewiss einer der am meist beachtetsten französchen Romanciers. Am Anfang seines Werkes stand jedoch eine Biographie.

Gegen die Welt, gegen das Leben ist eine Biographie über den amerikanischen Horrorgroßmeister Howard Phillips Lovecraft. Nun darf man aber nicht den Fehler machen zu glauben, dass Houellebecq chronologisch das Leben Lovecrafts durchläuft. Zum Teil macht er das natürlich schon, gleichzeit analysiert er aber auch das Werk Lovecrafts und stellt sehr deutlich heraus, was das Besondere an Lovecrafts Werk war und ist. Dabei benutzt er als Quellen nicht nur die Prosa Lovecrafts und die schon über Lovecraft geschriebenen Texte, sondern vor allem die Briefe Lovecrafts.

Houellebecqs essayistische Lovecraft-Biographie ist nicht nur sehr informativ im Bezug auf Lovecrafts Lebens, sondern bietet vor allen interessante Einblicke in sein literarisches Schaffen.

Ein besonderes Schmankerl in dieser deutschen Ausgabe ist das Vorwort von Stephen King, das dieser für die US-Ausgabe geschrieben hat. Genau wie Houellebecq ist auch King ein großer Fan von Lovecrafts Werk, bietet allerdings einen etwas anderen Blick auf Lovecraft und sein Werk.

Ein rundum empfehlenswertes Buch für jeden Lovecraft-Fan und auch für jeden Horrorautor.

Wertung: 5/5 Sternen

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