Sonntag, 21. Februar 2016

[KURZREZENSION] Blutrecht


Sie waren die reisenden Richter des Königs. Doch nun ist der König tot - gestürzt durch die Herzöge - und die Greatcoats sind Ausgestoßene in einer ungerechten Welt die keinen Platz mehr für sie bietet.
Doch sie haben noch einen letzten Auftrag für ihren toten König zu erfüllen. "Findet meine Charoite!" Warum sie das tun und was es bringen soll wissen sie nicht, doch wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Im ersten Band der Reihe um die Greatcoats präsentiert uns der kanadische Autor Sebastien de Castell die Geschichte des Ex-Greatcoats Falcio. Zum einen erzählt dieser von seinen Erlebnissen auf der Suche nach den Charoiten; zum anderen erzählt er aber auch immer wieder Hintergründe aus der Vergangenheit, so dass dem Leser nach und nach klar wird, was es mit den Greatcoats ursprünglich auf sich hatte und wie es zum Tod des Königs kam.

Im Großen und Ganzen erinnert das Setting stark an "Die Drei Musketiere". Allerdings spielt es in einer fiktiven Welt in der es auch Magie und ähnliches gibt. Diese Fantasy-Elemente werden aber sparsam eingesetzt, so dass das ganze im wesentlichen eine Abenteuergeschichte ist.

Ich fand die gesamte Geschichte so spannend und kurzweilig, dass ich zum ersten Mal seit langem ein längeres Buch an einem Tag durchgelesen habe. Urteil: Sehr lesenswert!

PS: Dies ist mein Urteil, das ich vor knapp zwei Jahren unmittelbar nach der Lektüre verfasst habe.

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