Montag, 8. Februar 2016

[MONTAGFRAGE] Rezensionsexemplare



Die Montagsfrage der Woche lautet:

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

Das sind ja gleich zwei Fragen auf einmal.  Mit dem Anfragen von Rezesionsexemplaren habe ich überhaupt kein Problem. Warum auch? Verlage, insbesondere große Verlage, haben für jedes Buch ein Pressekontingent und wenn mich ein Buch interessiert und ich mich in der Lage sehe eine aufschlussreiche Rezension zu dem Buch zu schreiben, dann frage ich es auch an. Bedingt durch meinen phantastiklastigen Büchergeschmack frage ich vor allem bei Randomhouse, Piper, Hobbit Presse und Festa Bücher an. In allen Fällen sind die Verlage mit meinen Rezensionen wohl zufrieden - auch wenn sie nicht immer positiv ausfallen - denn, wenn ich dort Bücher anfrage, kann ich eigentlich davon ausgehen sie auch zu bekommen. Mittlerweile erhalte ich von den Verlagen auch Hinweise auf Veranstaltungen oder Bücher, die mich interessieren können.

Es kam auch schon vor das Verlage eine Anfrage abgelehnt haben. Unabhängig von der Begründung habe ich damit überhaupt kein Problem. Was mich aber aufregt, sind Verlage, die es nicht für nötig halten überhaupt zu antworten. So gewinnt man natürlich keine Sympathien.

Etwas ganz anderes sind unaufgefordert zugeschickte Rezensionsexemplare, bei denen ich keine Veranlassung sehen würde, sie zu lesen oder gar zu rezensieren, aber das ist mir auch noch nicht passiert. Manchmal erhalte ich Emails oder PNs via Lovelybook, ob ich nicht interessiert wäre ein bestimmtes Buch zu lesen und zu rezensieren. Da ich mir bei Blogstart vorgenommen habe, weiterhin nur Bücher zu lesen, an denen ich Spass habe und die mich interessieren, lehne ich diese Angebote meist ab. Manchmal klingen so Bücher aber auch interessant und ich lasse sie mir zusenden und rezensiere sie dann.

Wie ich ein rezensiertes Buch erhalten habe, könnt ihr übrigens am letzten Satz der Rezension sehen, wenn ich es nicht selbst erworben oder geschenkt bekommen habe, endet die Rezension mit einer Danksagung für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplar. Es sei denn ich vergesse den Satz, was leider auch schon ab und zu vorgekommen ist. Meist bemerke ich das dann aber später und ergänze den Satz.

Wie seht ihr das?

Kommentare:

  1. Also der Text könnte im Endeffekt auch von mir sein. ;-) Nur dass ich eher selten Verlage direkt anfrage. Warum auch immer, ich glaube, gerade bei kleineren Verlagen habe ich da immer noch so eine Hemmschwelle.

    Mittlerweile gibt es ja das Bloggerportal von Randomhouse, da suche ich mir immer 2 Bücher aus, fordere aber erst etwas Neues an, wenn ich mind. eine Rezension geschrieben habe, also quasi: Max. 2 Bücher gleichzeitig in der pipeline. Die meisten meiner Anforderungen wurden auch positiv beantwortet. Ich lese aber viele Sachbücher, und ich glaub, in diesem Bereich gibt es nicht so viele Blogger und die Verlage sind dankbar, dass überhaupt jemand das Buch rezensieren will. ;-)

    Ansonsten erhalte ich die meisten Reziexemplare über Literaturplattformen wie LB, "Was liest du?" oder Vorablesen. Ich werde mittlerweile doch ab und an direkt von einem Autor angefragt. Natürlich muss ich genauso wie du erstmal gucken, ob mich ein Buch dann überhaupt interessiert. Es tut mir dann auch immer leid, jemandem abzusagen, vor allem wenn ich das Gefühl habe, dass er/sie sich meinen Blog richtig angeguckt hat (Manche schicken ja einfach Massenmails, ohne zu gucken, wofür sich der Blogger überhaupt interessiert.). Aber da ich arbeite, kann ich ja auch nur in meiner Freizeit lesen und nicht wahllos alles annehmen. Ich freue mich aber über jede Anfrage, da es lange gedauert hat, bis überhaupt mal jemand auf meinen Blog aufmerksam wurde und angefragt hat. Es gibt ja soooooo viele Bücherblogs, und auch viele, die weitaus mehr Leser haben als ich.

    Mir ist auch noch nie ein Buch ungefragt zugeschickt worden. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon, wenn ich sehe, was für tolle Überraschungspakete manche Blogger kriegen. Manche ertrinken ja förmlich in Büchern. ;-) Wenn das Buch dann aber nicht mein Geschmack wäre, wäre das auch doof. Ich weiß nicht, ob ich mich dann verpflichtet fühlen würde... Letztendlich hat man es ja nicht angefordert und niemand kann erwarten, dass man es rezensiert. Ich denke, in diesem Fall würde ich es an jemanden weiterverlosen, der eine Rezi schreibt. Wobei ich das auch schon gemacht habe bei zwei Falschlieferungen, und das hat beide Male nicht geklappt. Die Gewinner hatten es versprochen, aber dann doch nie rezensiert. Das fand ich dann immer scheiße, aber man kann ja dann nix machen...

    Ich habe anfänglich die Reziexemplare nicht gekennzeichnet in meinem Blog (Nicht, weil ich nicht dazu stehe - es wird ja in den Neuzugänge-Posts erwähnt -, sondern weil ich da schlicht nicht auf die Idee kam.), habe aber mittlerweile auch eine Danksagung am Ende der Rezi eingefügt.

    LG, Bianca

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    1. Meine Güte, ist mein Kommentar länger als der ganze Beitrag? Himmel, ich sollte lernen, mich kurz zu fassen. ;-)

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  2. Hallo,

    ich finde das auch nicht verwerflich, Rezensionsexemplare anzufragen. Selber bei Autoren anfragen würde ich zwar nicht unbedingt, aber die Verlage planen ja ein Pressekontingent mit ein und sind sicherlich auch froh, wenn Bücher dadurch bekannter werden. Unaufgefordert habe ich jedoch noch keine Rezi-Bücher erhalten und bin da auch froh drüber. Dazu müssten die Verlage meinen Lesegeschmack schon sehr gut einschätzen können, was ich mir schwierig vorstelle.

    Liebe Grüße
    Diana

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    1. Ich habe auch schon bei Autoren angefragt. Allerdings nur wenn ich die Autoren schon irgendwie kenne.

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  3. Hallöchen,

    da bin ich ganz deiner Meinung.
    Ich finde auch nicht dass man sich schlecht fühlen muss wenn man Rezensionsexemplare annimmt.
    Denn mal ehrlich, deshalb geht weder der Verlag Pleite, noch nagt der Autor am Hungertod weil du sein Buch kostenlos bekommst.
    Das Thema wird meiner Meinung nach immer ein bisschen aufgebauscht, jeder sollte selbst entscheiden ob er Bücher anfragt oder nicht. Und der Verlag kann ebenfalls selbst entscheiden ob man es bekommst oder nicht :D

    Nadine ♥

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    1. Natürlich geht der Verlag nicht Pleite. Das ist die billigste "Werbung", die man als Verlag machen kann.

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  4. Hey du,

    ich habe bisher noch nie Verlage angeschrieben, aber bekam schon Reziexemplare von Selfpublishern. Mein Blog ist ja noch ziemlich „jung“, deswegen möchte ich mit dem Verlage anschreiben ein bisschen warten, bis er etwas „größer“ geworden ist...

    Hier geht’s zu meinem Beitrag!

    Ganz liebe Grüße,
    Myna

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  5. Hallo,

    ich denke, ein "richtiger" Leser mag Rezi-Exemplare, aber immer in Maßen. Ich möchte ja hauptsächlich Bücher lesen, die mich interessieren. Ich bin da voll und ganz deiner Meinung.

    Mein Beitrag

    lg
    Marie

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    1. Das ist ja kein Widerspruch. Ich frage einfach nur Bücher an, die ich eh lesen würde.

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