Donnerstag, 10. März 2016

[REZENSION] Protektor


Titel: Protektor
Reihe: noch nicht ;-)
Autor: André Wiesler
Verlag: Torsten Low
Format: Taschenbuch
weitere Ausgaben: eBook
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Fantasy / Humor
Seitenzahl: 248
Preis: € 14,99 (Taschenbuch), € 6,99 (eBook)
ISBN: 978-3940036605




Protektor ist ein humorvoller Mystery-Roman aus der Feder von André Wiesler.

Der Autor:
Ist das Klaus Holger oder der
Wiesler? Bitte Bildunterschrift
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André Wiesler wurde 1974 in Wuppertal geboren, wo er auch heute noch lebt. Mir ist er vor allem als Roman- und Rollenspielautor ein Begriff, aber sein Schaffen ist vielseitig: Projektmanagement, Poetry Slam, Komik, ... Mehr über ihn erfahrt ihr auf seiner Internetseite, auf der ihr ihn auch für alle seine Tätigkeiten buchen könnt.

Das Buch: 

Als André Wiesler die Idee hatte, ein humorvolles Mystery-Buch zu schreiben, fand er für sein neues Projekt keinen Verlag. Offenbar war man der Meinung, dass die Mischung aus Mystery/Urban Fantasy und Humor keine Leser fände. Das Buch hat er trotzdem geschrieben und zunächst über Crowdfunding finanziert. Im Nachhinein ist das Buch dann doch noch im Verlag Torsten Low untergekommen.

Worum geht in dem Buch? Hier ein kleiner Einblick:


Wer Buffy gesehen hat, wird mit der Grundidee vertraut sein: Zu jeder Zeit gibt es einen Auserwählten, der die Welt vor üblem Gesocks wie Vampiren und Dämonen beschützt. Ein wichtiges Naturgesetz hat der großartige Joss Whedon aber außer acht gelassen, als er sich Buffy ausgedacht hat: Murphy's Law. Was schief gehen kann, geht schief. Und so wird eines Tages ein Mann Protektor, der alles andere als ein geborener Held ist.

Das Buch begleitet den arbeitslosen Klaus Holger von seinen ersten Schritten als Protektor bis zu seinem ersten Versuch die Welt zu retten.

Meine Meinung: 

Das Buch ist sicherlich keine anspruchsvolle Literatur, die ihren Weg in das Feuilleton finden wird. Aber das muss und soll es auch gar nicht. Das Buch soll unterhalten und das hat es zumindest bei mir geschafft. Humor ist natürlich Geschmackssache. Ich würde den Humor als pubertären Rollenspielerhumor beschreiben. Das mag negativ klingen, ist aber gar nicht so gemeint. Zwischendurch muss solche ganz leichte Kost einfach mal sein.

Trotz allem Humor ist die Geschichte schlüssig und in sich stimmig. Der Humor steht klar im Vordergrund, aber ein wenig spannend ist es auch.

Das Einzige, das mir nicht gefallen hat, waren die relativ vielen Rückblenden, in denen Protagonist und Erzähler Klaus Holger, Erlebnisse aus seiner Jugend erzählt, die nicht direket mit der Handlung zu tun haben.

Fazit:

Die perfekte, leichte Lektüre für zwischendurch.

Wertung: 4,5/5

PS: Auf Lovelybooks startet demnächst eine Leserunde zu Protektor, für die ihr euch noch bis 13.03. bewerben könnt. Dort gibt es 20 eBooks zu gewinnen.

1 Kommentar:

  1. Ich hab' den Herrn Wieseler beim Poetry Slam in 'der Börse' kennen gelernt. Sein Buch werd' ich bestimmt noch nachholen.
    "pubertären Rollenspielerhumor" erlebe ich jeden Monat beim Munchkin spielen, von daher ist das wirklich nicht abschreckend. Eher Bauchweh fördernd ... dieses gute Bauchweh, Muskelkater vom Lachen-Bauchweh.
    Und wer auf Murphy's Law anspielt hat eh gewonnen bei mir.

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