Samstag, 30. April 2016

[BERICHT] Marburg-Con 2016


Heute vor einer Woche fand in Marburg der jährliche Marburg Con statt. Den Con gibt es seit Anfang der 80er Jahre. Angefangen hat er als Con für Horrorliteratur. Mittlerweile ist er auch für andere Phantastik offen.

Hier mein völlig subjektiver Biericht.

Da mein Navi darauf bestanden hattte, mich statt zum Bürgerhaus zum Rathaus zu leiten, war ich erst um kurz nach 11 Uhr vor Ort. Tom Dauts Lesung hatte ich damit also verpasst.

Direkt am Eingang habe ich erst einmal die Buch mit den Geschichten des diesjährigen Marburg Awards erworben. Das Buch ist wirklich schön geworden - viel schöner als ich es bei einem kleinen Privatdruck, der knapp über Selbstkostenpreis verkauft wurde, erwartet hatte.

Zurück zu den Wurzeln - Der Sammelband zum Marburg Award 2016
Bis zur nächsten Lesung, die ich hören wollte, war reichlich Zeit, die durch viele interessante Gespräche wie im Flug verging. Um 13 Uhr habe ich mir dann die Lesung von Anja Bagus angehört. Anja laß eine neue Aetherwelt-Geschichte: "Ruhelos".



Darauf folgte Bernar LeSton, der aus seinem immer noch unvollendeten Steampunk-Roman las. Zum Abschluß gab er noch seine Kurzgeschichte "Der letzte Schluck" zum Besten.


Im Anschluss ging es direkt weiter zu Tobias Bachmann. Den kurzen Weg vom Veranstaltungsraum 2 zum Veranstaltungsraum 1 habe ich dann direkt noch genutzt, um in ein Fettnäpfchen zu treten und die liebe Autorenkollegin Vanessa Kaiser nicht zu erkennen. Tobias Bachmanns Lesung aus seinem neuen Buch "Liebesgrüße aus Arkham" hat mich dann aber gut abgelenkt.


Die letzten Minuten seines Slots stellte Tobias dann netterweise Markus K. Korb zur Verfügung, der eine skurrile Geschichte aus seinem neuen Buch "Xenophobia" las.


Direkt im Anschluß gab es Lesungen von Torsten Low (Ungeziefer-Anthologie) und Alex Jahnke (Neuschwabenland), die ich beide gerne gehört hätte, aber es war Zeit für eine kleine Pause.

Um 17 und 18 Uhr folgten dann noch zwei spannenden Lesungen. Um 17 Uhr las Debütautor Kilian Braun aus "Wulferan".


Die für mich letzte Lesung des Tages war die von Thomas Backus. Im ersten Moment war ich sehr irritiert: Da saß eine Gruppe von Metalern und lauschte einem Märchen über einen "Schokomops". Danach folgte dann aber eine ekelige Insektengeschichte und eine böse Zombiegeschichte - Weltbild wieder gerade gerückt.


Nach den Lesungen folgte noch die Verleihung des Vincent Preises und des Marburg Awards. Zum Vincent Preis habe ich direkt nach dem Con schon einen kurzen Bericht geschrieben. Fehlen also nur noch die Ergebnisse des Marburg Awards. Der dritte Platz ging an Iver Niklas Schwarz für eine Geschichte "Die Wurzel allen Übels". Er war als einziger der drei Erstplatzierten auch anwesend.


Den zweiten Platz belegte Wolfram Christian Sauter mit "Meine spezielle Art". Der erste Platz ging an Martin Beyerling mit "Rückkehr nach Doberwind". Meine Geschichte "Der Tunnel" belegte den, für mich hoch motivierenden, 7. Platz.

Damit fand eine rundum gelungener Con für mich einen sehr schönen Abschluss. Spannende Lesungen und viele interresante Leute machten diesen Tag zu einem sehr gelungenen - nächstes Jahr komme ich bestimmt wieder.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen