Donnerstag, 7. April 2016

[REZENSION] Der Algorithmus des Meeres



Titel: Der Algorithmus des Meeres
Reihe: nein
Autor: Frank Hebben
Verlag: Begedia
Format: Hardcover
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: SciFi
Seitenzahl: 132
Preis: € 12,50
ISBN: 978-3957770493




Der Algorithmus des Meeres ist ein Science Fiction Roman von Frank Hebben und dieses Jahr für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert.

Der Autor:

Frank Hebben wurde 1975 in Neuss geboren und lebt heute in Bielefeld. Er hat zahlreiche Kurzgeschichten geschrieben, die verschiedenen Subgenres der Science Fiction abdecken.

Das Buch: 

Da das Buch ziemlich kurz ist und geradezu davon lebt, dass man nach und nach herausfindet worum es eigentlich geht, will ich hier nicht zu viel verraten. Daher als sehr aussagekräftiger Eindruck der Anfang des Buchs:

Violett ist das Meer, morgens; und abends; wenn die Dunkelheit fällt; mittags am Fenster so grell, dass der Schaum zerplatzt - weit unten kratzt es am Beton, wühlt zwischen Abfall und Tang, rollt gurgelnd ein Ölfass, das angeschwemmt wurde und stinkt. Dumpf, weil die Luft an der Haut klebt, hört er den Wellen zu, wie sie knistern und zischen, schlaflos, verloren, bis er die Augen öffnet: das Zimmer, sein Bett.

Meine Meinung: 

Ich denke die kleine Leseprobe hat sehr gut gezeigt, dass die Sprache sehr speziell ist; bildgewaltig, poetisch, extatisch. Mir gefällt das richtig gut, aber es ist natürlich nicht jedermanns Sache.

Auch der Inhalt ist sehr interessant und es definitiv wert, dass man das Buch mindestens zweimal liest, da man viele Details wohl erst richtig versteht, wenn man die "Pointe" kennt.

Fazit:

Ein sehr ungewöhnliches und von daher sehr lesenswerter Science Fiction Buch.

Wertung: 4,5/5 Sternen


Kommentare:

  1. Da brauchst du anscheinend nicht viele Worte machen. Reizt mich jetzt spontan sehr!

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