Donnerstag, 18. August 2016

[REZENSION] Harry Potter and the Cursed Child







Titel:  Harry Potter an the Cursed Child
Autoren: J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne
Verlag: Little, Brown
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Fantasy, Theaterstück
Seitenzahl: 343
ISBN: 978-0751565355




Harry Potter and the Cursed Child ist die von vielen Potter-Fans lang erwartete Fortsetzung der Harry Potter-Reihe.

Das Buch: 

Anders als bei den ersten sieben Bänden, handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen Roman, sondern um ein Theaterstück. Auch spielt die Handlung nicht, ein Jahr nach dem vorhergehenden Buch, sondern 19 Jahre später, d.h. die letzte Szene aus Buch sieben ist gleichzeitig die ersten Szene dieses Theaterstücks.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Harrys Sohn Albus Potter. Dieser ist alles andere als glücklich darüber einen so berühmten Vater zu haben und versteht sich mit diesem mehr schlecht als recht. Auf der Zugfahrt zu Beginn seines ersten Schuljahres in Hogwarts freundet er ich dann, sehr zum entsetzen der jungen Rose, der Tochter von Hermione und Ron, mit Scorpius Malfoy an. Dieser ist ein Außenseiter und im Gegensatz zu Albus ein zeimlicher Streber. Gemeinsam landen die beiden Slytherin.

Jahre später beobachtet Albus dann, wie Harry Amos Diggory abweist, der ihn bittet den Tod seines Sohnes mit Hilfe eines sichergestellten "Timeturners" ungeschehen zu machen. Albus beschließt gemeinsam mit Scorpius diesen "Timeturner" zu stehlen, in die Vergangenheit zu reisen und Cedric Diggory zu retten.

Natürlich bleiben Zeitreisen nicht ohne Folgen und so entwickelt sich eine wendungsreiche Handlung.

Meine Meinung: 

Ich muss vielleicht zunächst klarstellen, dass ich nicht zur Generation Potter gehöre und auch kein wirklicher Fan bin. Allerdings habe ich "damals" alle Bücher gerne gelesen. Obwohl J.K. Rowling nicht alleine an diesem Skript gearbeitet hat, hat es meines Erachtens die gleichen Stärken und Schwächen, wie die Romane.  Die Handlung ist insgesamt spannend und wie immer schafft es Rowling, dass der Leser sich lange Zeit nicht sicher ist, wer denn nun wirklich gut und wer böse ist. Die größte Schwäche ist die Logik, die spätestens, wenn es um die Zeitreisen geht, für mich nicht nachvollziehbar ist.

Die Charaktere empfinde ich, im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten, als gut getroffen. Die bekannten Charaktere haben sich auf eine Art und Weise zu Erwachsenen entwickelt, die ich glaubhaft finde. Die neuen Charaktere sind durchaus gelungen, wobei sich wahrscheinlich viele Harrys Sohn anders vorgestellt hätten. Der heimliche Held der Geschichte ist aber Scorpius Malfoy.

Fazit:

Wer die Harry Potter-Romane mochte, wird wohl auch dieses Theaterstück mögen.

Wertung: 4/5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Hy!

    Tolle Rezi. Ich habe hier schon einen Gutschein liegen, den ich zum Geburtstag bekommen habe. Wenn es in Deutsc erscheint hole ich es mir dann.

    lg backmausi81

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