Mittwoch, 30. November 2016

[REZENSION] Die verborgene Stadt Percepliquis


Titel: Die verborgene Stadt Percepliquis
Originaltitel: Percepliquis
Reihe: Riyria 6
Autor: Michael J. Sullivan
Übersetzer: Wolfram Ströle
Verlag: Hobbit Presse (Klett-Cotta)
Format: Klappenbroschur
weitere Ausgaben: eBook
Erscheinungsjahr: 2016 (Original 2012)
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 638
Preis: € 18,95 (Klappenbroschur), € 15,99 (eBook)
ISBN: 978-3-608-96017-4

Leseprobe: hier

Die verborgene Stadt Percepliquis ist der sechste und finale Band der deutschen Übersetzung der Riyria-Relevations. Auch zu den ersten fünf Bänden (Der Thron von MalengarDer Turm von AvemparthaDer Aufstieg NyphronsAn Bord der Smaragdssturm und Das Fest von Aquesta) findet man hier auf der Seite Rezensionen.


Der Autor:
Michael J. Sullivan (privat)


Michael J. Sullivan wurde 1961 in Detroit geboren. Der Autor von High Fantasy und Science Fiction hat seine Bücher anfangs sehr erfolgreich selbst verlegt. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in großen Verlagen und wurden in 14 Sprachen übersetzt. Mehr über seine Bücher erfährt man auf seinem Autoren-Blog.

Die Reihe:

Riyria ist eine High Fantasy Reihe. Im englischsprachigen Original sind es genau genommen sogar zwei Reihen; die Riyria-Relevations und die Riyria-Chronicles. Die Relevations wurden zuerst veröffentlicht, die Chronicles spielen aber zeitlich früher. In der Form, in der die Reihen zur Zeit im englisch-amerikanischen Orbit Verlag erscheinen, haben sie beide jeweils drei Bände. Ursprünglich hatte Michael J. Sullivan die Revelations aber als sechsbändige Reihe im Selbstverlag veröffentlicht. Die deutsche Veröffentlichung durch die Hobbit Presse folgt dieser ursprünglichen Einteilung. Die verborgene Stadt Percepliquis ist der sechste von sechs Bänden.

Im Mittelpunkt der Reihe steht der Diebesbund Riyria. Dieser hat im Wesentlichen zwei Mitglieder: Hadrian und Royce. Während ersterer eher ein kampfstarke Schwertkämpfer ist, ist letzterer eher ein Schlösser knackender Schurke. Nachdem die beiden Hauptprotagonisten es im ersten Band mit Prinzessin Arista von Melengar zu tun bekamen, haben sie sich von "einfachen" Dieben zu einer Art Agenten des Königreichs weiter entwickelt.

Das Buch: (Enthält kleine Spoiler auf die Vorgängerbände!)

Auf dem Thron des Imperiums sitzt eine gute Herrscherin und auch der sagenumwobene Erbe Novrons ist gefunden. Trotzdem ist die Situation hoffnungsloser als jemals zuvor. Die Elben haben mobil gemacht und nichts scheint ihren Vormarsch in die Menschenlande aufhalten zu können.

Eine letzte Hoffnung gibt es allerdngs noch: das Horn von Gylindora. Dem Magier Esraheddon zufolge muss der wahre Erbe das Horn finden und hineinblasen, wenn die Menschen noch eine Chance haben wollen. Und so macht sich eine Expedition, bestehend aus Prinzessin Arista, Royce, Hadrian und einigen überraschenden Verbündeten auf, um das Horn in Percepliquis, der verschollenen ehemaligen Hauptstadt des Imperiums, zu suchen.

Meine Meinung: (Spoilerfrei.)

Der fünfte Band beginnt wie die Bände zuvor: Sehr langsam und fast ein wenig langweilig. Ab Seite 100 zieht das Tempo dann etwas an; richtig gut wird es aber erst in der zweiten Hälfte. Im Laufe der Suche passieren ein paar Dinge, die ich erwartet habe, aber auch vieles Unerwartetes. Das Ende hat mich dann wirklich begeistert. Wie Sullivan all die Puzzelteile, die er im Laufe der Bände gestreut hat, am Ende zu einem Gesamtbild zusammenfügt, ist große Erzählkunst.

Fazit:

Der sechste und letzte Band einer Reihe, ist das Buch natürlich nur für Leser der Reihe interessant. Diese werden sich freuen, dass Sullivan mit diesem Band der Geschichte ein würdiges Ende verpasst.

Wertung: 4,5/5

Vielen Dank an Klett-Cotta für das Rezensionsexemplar.

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