Samstag, 22. April 2017

[REZENSION] Die Fährte des Einhorns




Titel: Die Fährte des Einhorns
Reihe: Die Eherne Garde 2
Autor: Peter Hohmann
Verlag: Atlantis
Format: Paperback
weitere Ausgaben: eBook
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 264
Preis: € 13,90 (Paperback)
ISBN: 978-3-86402-462-7



Die Fährte des Einhorns ist der zweite Band der Fantasytrilogie Die Eherne Garde.


Peter Hohmann
Der Autor:


Peter Hohmann ist ein deutscher Phantastikautor. Mehr über ihn erfahrt ihr auf seiner Homepage oder im Interview, das ich zum ersten Band mit ihm geführt habe.

Das Buch:

Die Fährte des Einhorns ist der zweite Band der Fantasytrilogie Die Eherne Garde. Die Handlung schließt unmittelbar an die des ersten Bandes an. Da es fast unmöglich ist, einen Einblick in die Handlung eines zweiten Bandes zu geben ohne gleichzeitig den ersten zu spoilern, möchte ich an dieser Stelle nur den Klappentext wiedergeben:

Gejagt von Dämonen, ziehen die Gefährten immer weiter gen Süden und treffen auf Xurodas, einen Gezeichneten wie Lormak. Diese neue Konstellation stellt die Gruppe auf die Zerreißprobe, denn die Dämonen holen auf und alle Versuche, den Feind aufzuhalten, schlagen fehl. 

Aus reiner Verzweiflung fällt somit der Entschluss, alle Hoffnungen in die Vision der Priesterin Lantyria zu setzen, eine Vision, die neue Gefahren heraufbeschwört.
Meine Meinung: 

Der zweite Band führt die beiden Handlungsstränge des ersten Bandes weiter. Im Haupthandlungsstrang setzt sich eine "Heldengruppe" mit einer dämonischen Bedrohung auseinander, während der zweite Handlungsstrang 23 Jahre früher spielt und Ereignisse schildert, von denen der Leser zunächst nur vermuten kann, dass sie die Vorgeschichte des Hauptstrages sind. Anders als beim ersten Band, habe ich dieses Mal beide Stränge als durchgehend spannend empfunden.

Die Stärke der Reihe sind eindeutig die Hauptfiguren. Zum einen empfinde ich sie als sehr glaubwürdig, zum anderen sind sie weit davon entfernt, klassische Helden zu sein. Hier ist vor allem Lormak zu nennen, ein Mann der Gutes tun will, aber dagegen ankämpfen muss, selbst ein Dämon zu werden.

Gut gefallen hat mir auch die Sprache. Auch wenn Hohmann es an ein, zwei Stellen mit seiner blumigen Begrifflichkeit für meinen Geschmack übertreibt, ist das Buch insgesamt sehr angenehm zu lesen.

Abschließend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass das gesamte Setting deutlich düsterer ist, als man es von einem Buch mit "Einhorn" im Titel vielleicht erwarten würde. Wen dies nicht abschreckt oder wem dies sogar gefällt, der ist mit Die Eherne Garde gut beraten.

Wertung: 4/5 Sternen

Vielen Dank an Peter Hohmann für das Rezensionsexemplar.

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