Donnerstag, 15. Juni 2017

[KURZREZENSION] Mercenary




Titel: Mercenary
Autor: Felix A. Münter
Verlag: Papierverzierer
Format: eBook
weitere Ausgaben: Taschenbuch (ab Juli)
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Thriller
Seitenzahl: 164
Preis: € 1.99 (eBook)
ASIN: B06Y69THXT



Mercenary ist der zweite Thriller aus der Feder von Felix A. Münter.



Das Buch:

Mercenary ist bereits der zweite Thriller aus der Feder von Felix A. Münter und zugleich der erste Roman mit dem Protagonisten Carter. Wie ich gestern Rahmen einer Lesung erfahren habe, ist aber bereits mindestens ein weiterer Band in Planung.

Der Verlag umwirbt die Handlung des Buches wie folgt:

Carter ist käuflich. Der Söldner ist bereits seit Jahren tätig und weiß, dass man nicht zu viele Fragen stellt – vorausgesetzt der Preis stimmt. Sein neuster Kontrakt bringt ihn nach New York, wo ein wohlhabender Klient auf die Dienste des Profis angewiesen ist.
Der Auftrag scheint keineswegs außergewöhnlich zu sein, er ist einer von vielen. Doch bald schon merkt Carter, dass es um mehr geht als um die Aufklärung eines Bankraubs, der laut Aussage des Auftraggebers für die Polizei eine Nummer zu groß sei. Und tatsächlich erfährt der Söldner Kurze Zeit später, was es bedeutet, einer wirklich heißen Spur zu folgen. Carter jagt der Fährte kreuz und quer durch New York, gerät an Gangs, die Mafia und an noch gefährlichere Typen. Der Profi verfängt sich in einem Netz aus Unwahrheiten, Lügen und der Gier skrupelloser Menschen.
Er geht an seine Grenzen, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel – und muss sich am Ende der Frage stellen, ob Moral wirklich käuflich ist.

"Carter ist übrigens nicht mein richtiger Name."


Meine Meinung: 

Das Buch hat einige Besonderheiten, die wahrscheinlich nicht jedem Leser gefallen werden. Es wird aus der Ich-Perspektive erzählt und passend zum Protagonisten, einem abgeklärten Söldner, ist der Stil alles andere als blumig. Außerdem ist das Buch mit gerade einmal 164 Seiten auch eher kurz.

Aus meiner Sicht sind das aber alles Pluspunkte. Die 164 Seiten reichen absolut aus, um die Geschichte ohne unnötige Ausschweifungen zu erzählen. Auch den trockenen Stil empfinde ich als absolut passend.

Die Story war spannend und hat mich gut unterhalten. Die einzige kleine Kritik, die ich habe, ist, dass die Geschichte relativ geradlinig verläuft, echte Wendungen gibt es erst in letzten Kapiteln. Diese Wendungen sind wirklich sehr gelungen, doch ich werde das Gefühl nicht los, dass eine unerwartete Wendung im Mittelteil die Geschichte noch einmal spannender gemacht hätte.

Alles in allem ein sehr solider Thriller.

Wertung: 4/5 Sternen



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